Was ist Pop-Kultur?

Pop-Kultur ist ein Bindestrich zwischen Perspektiven von Künstler*innen und der Gesellschaft, mit der sie sich auseinandersetzen. Das im Jahr 2015 ins Leben gerufene Festival findet in 2022 wieder vollumfänglich live auf dem Gelände der Kulturbrauerei statt. Neben vielen Live-Konzerten, werden 15 Commissioned Works (Auftragswerke) als Welturaufführungen präsentiert. Mit der Çaystube wird es einen Begegnungsort und safer space mit eigener Bühne geben.
Neben Nachwuchs– und dem Goethe-Talents-Programm sowie Residenzprogrammen gehören zudem Talks, Lesungen und Filme zum Programm. Denn wie Popkultur ohne Diskurs im Stillstand verharren würde, so könnte sich Pop-Kultur als Festival ohne ihn nicht weiterentwickeln. Das Festival versteht sich als ein Prozess, an dem neben dem Team auch Publikum und Künstler*innen teilhaben: Kollektive Ansätze, postmigrantische Identitäten, intersektionale Diskurse, inklusive Projekte, diasporische Narrative, queere Positionen und der Bruch mit musikalischen Erwartungen tragen dazu bei, dass ein Raum für gemeinsamen Austausch entsteht.

Wie die barrierefreie und pandemiegerechte Umsetzung das Ziel hat, wirklich allen Zugang zu verschaffen und Teilhabe zu ermöglichen, sind auch andere Macher*innen aus der facettenreichen Kultur der Stadt und darüber hinaus eingeladen, sich zu verbinden: Vor jeder Festivalausgabe setzen Berliner Veranstalter*innen innerhalb der Reihe Pop-Kultur lokal wichtige Impulse.