Eine Schwarze männlich gelesene Person sitzt auf einem Hocker, hat ein Bein angewinkelt darauf stehen und umschließt das Schienbein mit beiden Händen. Zebra Katz trägt schwarze, kurze Dreadlocks, einen Henriquatre-Bart und schaut ernst in die Kamera. Er hat ein bauchfreies weißes Unterhemd und schwarze Hosen an.
Zebra Katz (Foto: Ian Wallman)
Freitag, 30.8.2024
23:00 – 23:40, Maschinenhaus
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Zebra Katz

Von Tag eins an ikonisch: Beim Rapper Zebra Katz ging es nie um unangebrachte Zurückhaltung. Schon mit seiner ersten Single »Ima Read« setzte er 2012 eine Referenz für rohen Sprechgesang mit druckvollen Basskicks und ordentlich Transgressionspotenzial. So aufgeladen, nickte Ojay Morgan, wie der in Berlin lebende jamaikanisch-amerikanische Künstler bürgerlich heißt, heftig Richtung Voguing und Ballroom Culture. Gleichzeitig lehnte er bereits damals die Subsumierung als »Queer Rapper« ab, die ihn auch hierzulande zum Teil einer »Welle« mit Le1F und anderen LGBTQI-POC-Rapper*innen machen wollte. Stattdessen produzierte er einfach weiter, suchte sich eine Nische, die er – und nur er allein – ausfüllt. Cool, fast schon unterkühlt, sexy, dominant spittet Zebra Katz gleichermaßen Lines über Partnersuche, Ausgrenzung und Kinkyness.
2020 kam dann endlich, mit achtjähriger Verspätung, sein Debütalbum »Less Is Moor« heraus, auf dem er seine markante Mischung aus komprimierten Kicks, leichtem Wobblen und dem passenden Sound zur sexpositiven Party auf das nächste Plateau hievte.

Eine Schwarze männlich gelesene Person sitzt auf einem Hocker, hat ein Bein angewinkelt darauf stehen und umschließt das Schienbein mit beiden Händen. Zebra Katz trägt schwarze, kurze Dreadlocks, einen Henriquatre-Bart und schaut ernst in die Kamera. Er hat ein bauchfreies weißes Unterhemd und schwarze Hosen an.
Zebra Katz (Foto: Ian Wallman)