Yugen Blakrok (Foto: Christopher Terhart)

Yugen Blakrok (Foto: Christopher Terhart)

Yugen Blakrok

Seitdem der Name Yugen Blakrok in den Credits des Soundtracks zum Marvel-Blockbuster »Black Panther« auftaucht, hat die südafrikanische Rapperin alle Hände voll zu tun. Da muss einerseits die noch in Entwicklung begriffene Szene ihrer Heimat gepusht werden wie die hochproduktive MC andererseits ihren eigenen Weg ohne Kompromisse weitergehen möchte. Da ist genauso ein Sound, der auf Golden-Age-Hip-Hop verweist, dessen Lyrics aber fest die Zukunft im Blick haben. Es ist also kompliziert mit und für Yugen Blakrok. Aus der Ruhe bringen lässt sie sich aber ohrenscheinlich nicht. Der Flow, mit dem sie zuletzt auf dem Album »ANIMA MYSTERIUM« mystische und mythische Geschichten ineinander verflochte, ist genauso fordernd und direkt wie die von Rock und Jazz inspirierten Beats Kanif the Jhatmasters. »Cosmic breath, I’m air element, find strength in the mental«, rappt sie selbst auf »Carbon Form«. Soll heißen: Das alles war nur der Anfang.


Yugen Blakrok (Foto: Christopher Terhart)

Yugen Blakrok (Foto: Christopher Terhart)