Wasseroberfläche, unter der ein graubrauner Felsen schimmert, füllt das Bild aus.
Hope & Emma Critchley
Mittwoch, 28.8.2024
23:40 – 00:40, Palais
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Hope & Emma Critchley

Für ihre Commissioned Work entwirft die Berliner Band Hope mit der britischen Unterwasserfilmemacherin und Videokünstlerin Emma Critchley eine visuell-auditive immersive Welt. Die musikalische Grundlage hierfür bildet Hopes zweites Album »Navel«, auf dem die Band radikal reduziert und konsequent klar nicht nur über den schmerzlichen Prozess des Anerkennens und Überwindens einer Sucht spricht, sondern eben auch von Heilung und Selbstbestimmung, Trost und dem Akzeptieren des Lebens in all seinem Schmerz und all seiner Schönheit.
Gemeinsam besuchen Hope und Emma Critchley für die Commissioned Work eine im Atlantik gelegene Unterwasserhöhle, einen Ort der Einsamkeit und des aus sich selbst heraus existierenden Lebens. Sie begegnen endlosen, weiten Mustern und Farben und einer Kraft, die älter und größer ist als die des Menschen. Dieses Szenario bietet zugleich Raum für Kontemplation als auch für das bejahende Feiern des Lebens. Die Bilder (die nicht nur in den Erinnerungen von Critchley und Hope verankert sind, sondern auch auf der Bühne für die Zuschauer*innen zu sehen sein werden) zeigen nicht nur die Kraft und Schönheit der Unterwasserwelt, sondern auch die Verletzbarkeit und Fragilität dieses besonderen Biotops – und die Notwendigkeit, es zu achten und zu schützen. Die Commissioned Work von Emma Critchley und Hope entführt die Künstler*innen selbst in andere Welten und eröffnet hoffentlich auch dem Pop-Kultur-Publikum eine Reise in die eigene Innenwelt.

Wasseroberfläche, unter der ein graubrauner Felsen schimmert, füllt das Bild aus.
Hope & Emma Critchley