Cartel Madras

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Die Idee zu Cartel Madras kam den Schwestern Priya »Contra« und Bhagya »Eboshi« Ramesh im Moshpit eines Princess-Nokia-Konzerts. Wie die New Yorkerin bringen sie gleich zwei Eigenschaften mit, die aus ihrem Projekt eine Ausnahmeerscheinung im Rap-Game macht: eine doppelte Portion Humor und den dreifachen Willen, den Status Quo nicht unhinterfragt zu lassen. Mit ihrem Mixtape »Project Goonda Part 1: Trapistan« und ihrer Debüt-EP »Age of the Goonda« für das Label Sub Pop kombinierten sie Trap-Sounds mit klassischen Hip-Hop-Grooves und dem einen oder anderen Element aus der klassischen Musik Indiens. Vor allem aber bewiesen sie Attitüde, Angriffslust und einen Sinn für exaltierte Albernheit, die ihre aus der Perspektive zweier queerer, indisch-kanadischer women of colour geschriebenen Lyrics umso mehr Punch verleiht. Wenn ihr Beitrag zu Pop-Kultur nicht zur Gründung von mindestens einem Dutzend internationaler Rap-Crews beiträgt, wissen wir auch nicht weiter.


Cartel Madras

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