»Postmigrantische Identität«

ANDRRA, Dacid Go8lin, Lisa Morgenstern & Vivian Perkovic

22.08.2019 / 21.20 – 22.00 / /
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Fotos: Miguel Murrietta (Lisa Morgenstern), Kushtrim Tërnava (ANDRRA), Lena Kussmich (Dacid Go8lin), Vivian Perkovic (Julia Müller)

Was macht eine postmigrantische Identität aus? Der in der Migrationsforschung etablierte Begriff wirft nicht allein Fragen zu individuellen Einzelfällen auf, sondern vielmehr noch zu einem gesamtgesellschaftlichen Status Quo, der von einer heterogenen Grundstruktur geprägt ist. Die Journalistin Vivian Perkovic diskutiert gemeinsam mit der auf Albanisch rappenden Dacid Go8lin, der bei Pop-Kultur gemeinsam mit den Bulgarian Voices Berlin arbeitenden Komponistin Lisa Morgenstern und der Songwriterin ANDRRA, die sich für ihr Commissioned Work mit der Geschichte der Migration des Kosovos auseinandersetzt, auf welche Weise sich ihre eigenen postmigrantischen Erlebnisse im Alltag und der Musik ausdrücken. Wie lässt sich eine postmigrantische Identität in der Kunst verhandeln, ohne sie dabei auf populistische oder gar nationalistische Narrative zu reduzieren? Wie kann Pop zum Träger für Diskurse werden, die Differenzen in grundsätzlich verschiedenen Erfahrungsweisen überbrücken?

Was macht eine postmigrantische Identität aus? Der in der Migrationsforschung etablierte Begriff wirft nicht allein Fragen zu individuellen Einzelfällen auf, sondern vielmehr noch zu einem gesamtgesellschaftlichen Status Quo, der von einer heterogenen Grundstruktur geprägt ist. Die Journalistin Vivian Perkovic diskutiert gemeinsam mit der auf Albanisch rappenden Dacid Go8lin, der bei Pop-Kultur gemeinsam mit den Bulgarian Voices Berlin arbeitenden Komponistin Lisa Morgenstern und der Songwriterin ANDRRA, die sich für ihr Commissioned Work mit der Geschichte der Migration des Kosovos auseinandersetzt, auf welche Weise sich ihre eigenen postmigrantischen Erlebnisse im Alltag und der Musik ausdrücken. Wie lässt sich eine postmigrantische Identität in der Kunst verhandeln, ohne sie dabei auf populistische oder gar nationalistische Narrative zu reduzieren? Wie kann Pop zum Träger für Diskurse werden, die Differenzen in grundsätzlich verschiedenen Erfahrungsweisen überbrücken?