Pop-Kultur Festival
24.–30.8.26
En

SATARII

Live, Freitag, 28.8.2026, 22:00–22:40, Kulturbrauerei (PANDA platforma)
SATARII sitzt im Vordergrund in einem braunen Ledersessel. Sie trägt einen dunklen Anzug mit Nadelstreifen und eine Krawatte. Ihr rechter Ellbogen liegt auf dem Sessel, die Hand stützt das Kinn. Der linke Arm liegt auf dem Bein. Im Hintergrund ist eine blaue Fläche zu sehen.
SATARII (Foto: Fernanda da Silva Augel)

SATARII gehört zu jener Generation von Künstlerinnen, die Produktionsmittel, Ausdruck und Kontrolle konsequent in die eigenen Hände nehmen. Die Musikerin aus Mannheim produziert, schreibt und performt in bester DIY-Tradition ihre Stücke komplett selbst.

Die Songs ihres Debütalbums »Größter Träumer« werden getragen von persönlichen Erzählungen über Identität, Herkunft und den Versuch, gegen Widerstände an den eigenen Vorstellungen festzuhalten. Geprägt von einem musikalischen Elternhaus (es liefen persische und rumänische Musik sowie 2000er-Irani-Pop), musikalischer Früherziehung (sie schrieb ihre ersten Songs mit sieben) sowie einem Studium in Jazz- und Popgesang, verbindet sie technische Präzision mit einem offenen und verspielten Zugang zum Songwriting.

Inhaltlich verhandelt sie Fragen von Körperbildern, Erwartungen an weibliche Artists und gesellschaftlichen Druck in einem völlig eigenständigen Duktus. Zentral hierbei ist ihre Mehrsprachigkeit: SATARII arbeitet mit Deutsch, Rumänisch und punktuell Farsi – als Abbild ihrer Biografie und als stilistisches Mittel. Während Rumänisch in ihren Songs oft eine besondere Energie und Haltung transportiert, steht Farsi eher für eine poetische Ebene, die sich auch jenseits des Verstehens erschließt.

SATARIIs Musik ist politisch – nicht über effekthascherische Parolen, sondern tiefer in der DNA ihrer Songs angelegt, mit dem erklärten Ziel, Mut zu machen und Handlungsspielräume hörbar zu halten.

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