Margaux Gazur
Margaux Gazur bewegt sich an den Schnittstellen von elektroakustischer Komposition, Improvisation und Sound Art. Die Multiinstrumentalistin entwickelt aus E-Gitarre, Klarinette, Alltagsobjekten, Loopern und Effektgeräten dichte Klanglandschaften, in denen sich klassische Musik, Electronica, Musique concrète und experimenteller Jazz begegnen. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind häufig Erinnerungen – persönliche, familiäre und kulturelle –, die sie in vielschichtige akustische Erzählungen übersetzt.
Nach einer klassischen Klavierausbildung am Conservatoire löste sich Margaux Gazur bewusst von den Konventionen traditioneller Musiktheorie. Stattdessen entwickelte sie eine eigenständige Praxis, in der Improvisation, Field Recordings und ungewöhnliche Klangquellen eine zentrale Rolle spielen. Erste Klangarchive entstanden während ihres Aufenthalts in Hanoi, wo sie Alltagsgeräusche als akustische Erinnerungen sammelte und unter anderem den Soundtrack für die Martial-Arts-Videos ihres Vaters komponierte. Bis heute erweitert sie ihre Performances kontinuierlich um neue Instrumente und Objekte. So entstehen organische Kompositionen, die gleichermaßen intim, experimentell und unmittelbar erfahrbar sind.
In Kooperation mit K7


