Pop-Kultur Festival
24.–30.8.26
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Erzählcafé: Basketball ist Jazz – Über Improvisation, Klasse und die kulturelle Kraft des Sports

Talks, Full Court Femme, Freitag, 28.8.2026, 18:30–19:30, Kulturbrauerei (Kino in der Kulturbrauerei, Saal 8), Deutsch
Freier Eintritt!

Ireti Amojo, Henning Harnisch, Svenja Brunckhorst, Tsellot Melesse (Mod.)

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Ireti Amojo, Henning Harnisch, Tsellot Melesse

Was verbindet Basketball und Jazz? Beide leben vom Zusammenspiel, von Intuition und von der Kunst, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Anders als streng durchkomponierte Abläufe entstehen die schönsten Momente aus Improvisation, gegenseitigem Vertrauen und kollektiver Aufmerksamkeit. Im Rahmen des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 lädt das Erzählcafé dazu ein, Basketball nicht nur als Leistungssport, sondern auch als kulturelle Praxis zu betrachten.

Mit der Moderatorin Tsellot Melesse sprechen ALBA-Berlin-Vizepräsident Henning Harnisch, Olympiasiegerin Svenja Brunckhorst und die ehemalige Nationalspielerin und TV-Expertin Dr. Ireti Amojo über die gesellschaftliche Kraft des Sports und darüber, wie Basketball Räume für Gemeinschaft, Teilhabe und Identität schaffen kann. Dabei geht es auch um Fragen von Klasse und Zugang: Wer kann überhaupt Sport treiben? Welche strukturellen Ungleichheiten prägen den Frauenbasketball bis heute? Und wie hängen Sichtbarkeit, Geschlechtergerechtigkeit und ökonomische Bedingungen zusammen? Ein Gespräch über Sport als soziale und kulturelle Praxis – und über die Schönheit des Zusammenspiels.

Tsellot Melesse arbeitet als Regisseur*in und Casting Director und zählt zu den prägenden Stimmen einer neuen Generation Schwarzer Filmschaffender. Zuletzt zeichnete Melesse für das Casting der vielfach beachteten Dramedy-Serie »Schwarze Früchte« verantwortlich, die 2025 für den Grimme-Preis nominiert wurde. In den eigenen Arbeiten stehen Fragen von Repräsentation, Identität und Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Als »Flying Henning« schrieb Henning Harnisch Basketballgeschichte. Der Europameister von 1993 gewann neun deutsche Meisterschaften und prägte eine ganze Generation von Fans. Heute verantwortet er als Vizepräsident von ALBA Berlin die Nachwuchsarbeit und engagiert sich seit Jahren für Bildung, Inklusion und die gesellschaftliche Bedeutung des Sports.

Mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2024 schrieb Svenja Brunckhorst Sportgeschichte. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere wechselte die ehemalige Nationalspielerin ins Management von ALBA Berlin. Ihr Fokus liegt auf der Weiterentwicklung des Frauenbasketballs und der Schaffung nachhaltiger Strukturen für kommende Generationen.

Die ehemalige Nationalspielerin Dr. Ireti Amojo verbindet sportliche Erfahrung mit gesellschaftlichem Engagement. Als TV-Expertin und Verantwortliche für den Mädchen- und Frauenbasketball bei ALBA Berlin setzt sie sich für Sichtbarkeit, Teilhabe und niedrigschwellige Zugänge ein. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Förderung von Mädchen und FLINTA*-Personen im Basketball.

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