Eddna: »Equinox«
Die Künstlerin Elena Herrmann bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen experimenteller Popmusik, Performancekunst und Film. Bereits als Jugendliche veröffentlichte sie elektroakustische Songs und entwickelte ihre interdisziplinäre Praxis seither kontinuierlich weiter. 2023 erschien unter dem Namen Eddna ihr Debütalbum »Cut in Half«, das internationale Aufmerksamkeit erregte. Prägend für ihr aktuelles Schaffen waren zudem längere Aufenthalte in Japan sowie eine Residency der Villa Aurora und des 18th Street Arts Center in Los Angeles.
Im Zentrum ihrer Commissioned Work steht das audiovisuelle Projekt »Equinox«, das Konzert, Film und performative Installation miteinander verbindet. Im eindrucksvollen Kino Arsenal entstehen dabei immersive Bild- und Klangräume, in denen sich vorproduzierte Musikvideos, Live-Performance und Bühnenbild gegenseitig durchdringen und gemeinsam eine Sehnsucht nach (oder Erfüllung von) Liebe symbolisieren. So entwickelt Eddna eine atmosphärische, interdisziplinäre Arbeit an der Schnittstelle von Kinoerfahrung und Konzertformat, die neue Räume der Wahrnehmung eröffnet und von der bewussten Überlagerung diverser Kunstformen lebt.
Mit unveröffentlichter Musik und elektronischen Klangflächen entfaltet sich eine dichte, assoziative Bildwelt aus spiritueller Suche, Traumlogik und einer gezielten Resonanz mit der eigenen Umwelt – irgendwo zwischen David Lynch und »Der kleine Prinz« entsteht eine gleichermaßen düstere wie verheißungsvolle Erzählung über das Verzagen und die Erfüllung bei der Suche nach Verbindung.


