Ready for take-off? In zwei Tagen geht’s los!

Es kann nun eigentlich nichts mehr schiefgehen. Das Startgerüst steht wie eine Eins, die Turbinen laufen langsam los und wir haben Astro-Nahrung für drei Tage eingepackt. Solange uns jetzt niemand einen »Final Countdown«-Ohrwurm reindreht, können wir ungestört unseren starten lassen: In zwei Tagen starten wir mit Euch gemeinsam von der Kulturbrauerei in unerforschte Gebiete!

Und während im Hintergrund die Zahlen hinter dem »T minus« schrumpfen, überblicken wir noch ein letztes Mal wie Major Tom das, was uns zwischen dem 21. und 23. August erwartet (und versprechen hoch und heilig, einen anderen Karriereweg als er einzuschlagen). Wir machen es in Lichtgeschwindigkeit:

Dann mal rein in den Anzug, auf den Helm und ins All gelauscht!


Informationen zur Barrierefreiheit, Anlaufstellen und Awareness bei Pop-Kultur 2019

Wir wünschen uns, dass in der nächsten Woche bei Pop-Kultur viele kulturelle Identitäten aufeinandertreffen und niemand von unserem Angebot ausgeschlossen wird. Durch Awareness-Teams und eine barrierearme Infrastruktur möchten wir während des Festivals zwischen dem 21. und 23. August erreichen, dass unsere Gäste das Festivalgelände in der Kulturbrauerei als sensible und sichere Umgebung wahrnehmen.

Diskriminierung jeglicher Art und Relativierung dieser wird nicht geduldet. Wir vertreten die Auffassung, dass die Definition, was eine Grenzverletzung ist, bei der Person liegt, deren Grenze verletzt wurde. Pop-Kultur verpflichtet sich in diesem Sinne, die Belange aller Gäste zu vertreten.

Unser Awareness-Team und das mobile Serviceteam für Gäste mit Behinderung sind erreichbar unter +49 1573 879 5555 (auch WhatsApp) und inklusion@pop-kultur.berlin.

Vorab möchten wir nun einige Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort, inklusiven Angeboten und Programmpunkten sowie unserem Sozialticket bereitstellen.

Barrierefreiheit vor Ort

Alle unsere Veranstaltungsorte sind gut bis sehr gut für Rollstuhlnutzer*innen zugänglich.

Ein barrierefreies Bodensystem erleichtert die Mobilität auf dem kopfsteingepflasterten Gelände.

Assistenzhunde sind willkommen.

Viele unserer Programmpunkte werden von Gebärdensprachdolmetschenden begleitet. Infos am »Treffpunkt«.

Unser mobiles Inklusions-Team steht Gästen mit Behinderung unter der Servicenummer +49 1573 879 5555 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur barrierefreien Anreise, Parkmöglichkeiten und Begleitpersonregelung sowie eine Übersicht zu den Angeboten in Gebärdensprache finden sich auf unserer Website.

Bei Rückfragen stehen wir unter inklusion@pop-kultur.berlin zur Verfügung.

Konzerte in Begleitung von Gebärdensprachdolmetscher*innen

In Kooperation mit dem inklusiven Kulturverein Handiclapped e.V. können viele Programmpunkte von Gebärdensprachdolmetscher*innen in Deutsch begleitet werden.

Dazu gehören folgende Konzerte:

Mittwoch, 21.8.:
21 Downbeat feat. Jens Friebe: »Der Ring«. Eine Pop-Oper nach Richard Wagner (Kesselhaus)
Jungstötter (Palais)
Die Heiterkeit (Palais)

Donnerstag, 22.8.:
Die Kerzen (Frannz)
Lali Puna (Kesselhaus)
Planningtorock (Kesselhaus)
Masha Qrella: »Wie soll ich dir das beschreiben?« (Palais)
Station 17 (Palais)
ÄTNA (Palais)
Shabazz Palaces (Palais)

Freitag, 23.8.:
International Music & The Dorf (Kesselhaus)
Deerhoof (Kesselhaus)
CocoRosie (Kesselhaus)

Weiterhin werden eine Vielzahl von Talks in Deutsch gebärdendolmetscht:

Mittwoch, 21.8.
Pop-Hayat: »Pop-Hayat Talk« (Kino 5)
»Inklusive Kulturformate in der Popkultur« (Haus der Poesie)

Donnerstag, 22.8.
Deutschlandfunk-Kultur-Talk: »Darf ich noch Michael Jackson hören? Und wenn ja, wie? Pop, Ethik und Identitätspolitik« (Kino 5)
»I’ve got 99 problems but being a feminist listening to rap ain’t one« (Kino 5)
»Postmigrantische Identität« (Kino 5)

Freitag, 23.8.
»Die Notwendigkeit eines unabhängigen Musikjournalismus« (Haus der Poesie)
»Rap, Antisemitismus, Identitätspolitik: über Verantwortung im Pop« (Haus der Poesie)
»Let’s Talk About Gender, Baby« (Kino 5)

Eine Übersicht der Programmpunkte mit Gebärdensprachdolmetschenden findet sich weiterhin auf unserer Website unter https://www.pop-kultur.berlin/about/barrierefreiheit/.

Dolmetscherbedarf kann zudem angemeldet werden unter inklusion@pop-kultur.berlin.

Inklusive Konzerte und Talks

Neben Auftritten der inklusiven Band Station 17 und der RambaZamba-Hausband 21 Downbeat, die gemeinsam mit Jens Friebe für Pop-Kultur 2019 ein Commissioned Work erarbeitet haben, wird Inklusion auch im Rahmenprogramm des Festivals ein Thema sein.

Am Mittwoch (21.8.) sprechen Christian Fleck und Sebastian Stuber von der Band Station 17 mit Uwe Nicksch vom Projekt Sozialhelden im Haus für Poesie über inklusive Kulturformate in der Popkultur. Welche Hürden stehen Inklusionsbemühungen derzeit im Weg und wie könnten sie sich beseitigen lassen?

Der Workshop »Kultur für alle – inklusive Angebote« von Dennis Knoll (Initiative Barrierefrei feiern) am 21.8. zwischen 11.00 und 13.30 Uhr im Programm von »Pop-Kultur Nachwuchs« behandelt das Thema Kulturelle Teilhabe und barrierefreie Angebote. Externe Interessent*innen können sich noch kurzfristig für diesen Workshop hierzu anmelden unter nachwuchs@pop-kultur.berlin.

Im nicht-öffentlichen Talk »Inklusive Kulturarbeit – Wer ist eigentlich zuständig?« diskutieren Gäste aus der Kulturarbeit zusammen mit Inklusionsfachstellen, wie Berlins Kulturangebot für alle Menschen zugänglich gestaltet werden kann und was dafür geschehen muss. Moderiert wird der Talk von Diversity-Managerin Elnaz Amiraslani (PARVENUE Kulturbüro).

Sozialticket

Zu unserem Anspruch, den Zugang zum Festival möglichst niederschwellig zu gestalten, gehört ebenso das Sozialticket. Neben den Talk- und Film-Tickets (5 € zzgl. Gebühren), den Tagestickets (25 € zzgl. Gebühren) sowie den regulären Festivaltickets (60 € zzgl. Gebühren) wird erneut ein Sozialticket angeboten. An der Abendkasse erhalten Pop-Kultur-Gäste einen Rabatt von 50% gegen Vorlage des berlinpass.

Freikarten für soziale Einrichtungen

Soziale Einrichtungen, integrative Wohnheime und gemeinnützige Initiativen der Integrationsarbeit können auf Anfrage Freikarten abrufen. Das Kontingent ist begrenzt. Anfragen unter inklusion@pop-kultur.berlin.


Teleskop: Alex Kelman

Ich bin Alex Kelman.
Ich komme aus Sibirien.
Mein letztes Release heißt »U17«.
Ich mache Musik, weil ich das schon seit über 25 Jahre tue. In dieser verrückten Welt gibt es ja nichts anderes zu tun.
Wenn ich meine gesamte Philosophie in einer Songtextzeile zusammenfassen müsste, wäre das »I am looking to this world of lonely hearts, burning inside, this is the end«.
Diese drei Platten sind in meinem Tourbus auf Heavy Rotation:
My Bloody Valentine – »Loveless«
Aerofall – »Forms«
Blankenberge – »More«
Bei Pop-Kultur 2019 freue ich mich besonders auf Lali Puna.
Das Beste an Berlin ist für mich, dass es international und offen ist.
Wenn ich einem Stern seinen Namen geben dürfte, dann würde ich ihn Plavna nennen.

Mehr über Alex Kelman und seinen Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: UMA

Wir sind Ella und Florian. Wir versuchen, mit UMA unsere sehr unterschiedlichen Ideen von Musik unter einen Hut zu bringen.
Unser letztes Release heißt »If you fall, someone will notice«.
Wenn wir unsere Philosophie in einer Songtextzeile beschreiben müssten, wäre das »And when I sing loud, it cuts the noise out« aus Flotation Toy Warnings »Controlling the Sea«.
Popkultur ist für uns eine Möglichkeit, Realitäten zu hinterfragen und zu reflektieren, Grenzen auszuloten und mit Gewohnheiten zu brechen. Freiraum.
Wir freuen uns bei Pop-Kultur 2019 besonders auf Teresa Rotschopf, Deerhoof und Shari Vari.
Unser Mittel gegen Lampenfieber ist ein Glas Rotwein, Dehnen und Einsingen.
Das Beste, was wir in letzter Zeit gemacht haben, ist eine Menge neue Musik!
Das Beste an Berlin für uns sind Orte wie das ACUD MACHT NEU, ZK/U, die vielen Off-Locations in Neukölln und viele mehr.
Die Zukunft ist weitermachen!

Mehr über UMA und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: Dacid Go8lin

Ich bin Dafina Sylejmani alias Dacid Go8lin alias Duff Daddy.
Ich komme aus dem Kosovo.
Mein letztes Release heißt »QART (KLAR-ABGEFAHREN)«.
Ich mache Musik, weil es meine Bestimmung ist.
Wenn ich meine Philosophie in einer Songtextzeile beschreiben müsste, wäre das »Riot«!
Diese drei Platten laufen bei mir immer im Tourbus:
Nina Simone – »Fodder On My Wings«
Maria Callas – »Tosca«
Elita 5 – »Vetëm Për Ju«
Wenn ich einem Stern einen Namen geben dürfte, würde ich ihn Kadime nennen.
Das Beste, was ich in letzter Zeit gemacht habe, war in Albanien bei der Parade zur zehnjährigen Unabhängigkeit aufzutreten.
Die Zukunft ist noch ungeschrieben.

Mehr über Dacid Go8lin und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: Adelle Nqeto

Ich bin ein Mensch.
Ich komme aus Südafrika.
Mein neuestes Release heißt »Home«.
Ich mache Musik, weil es mich schon lange angezogen hat und immer noch eines der Dinge ist, die für mich Sinn ergeben. Das muss soll schon etwas heißen.
Diese drei Platten begleiten mich immer auf Tour:
Madala Kunene – »1959«
Jacob Collier – »Djesse«
Rainbow Kitten Surprise – »How To: Friend, Love, Freefall«
Meine Heilmittel gegen Lampenfieber sind tiefe Atemzüge, mir Zeit zu nehmen und manchmal Whisky.
Das Beste an Berlin sind für mich die verschiedenen Leute und die Kunst, welche dieser Ort anzieht.
Dürfte ich einem Stern seinen Namen geben, ich würde mich für Frangipani in the Sky entscheiden.
Die Zukunft ist unendlich.

Mehr über Adelle Nqeto und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: Xen

Ich bin Xen, eine Kunstschmiedin bei Tag und Musikerin und DJ bei Nacht.
Aufgewachsen bin ich in Jerusalem, derzeit aber lebe ich in Tel Aviv.
Mein neuestes Release wurde auf Garzen Records veröffentlicht und heißt »Pere Adam«. Es ist eine EP mit vier Songs, die ich gemeinsam mit Dori Sadovnik von Red Axes geschrieben habe.
Ich mache Musik, weil ich es einfach liebe, mich durch dieses Medium auszudrücken, so fühle ich mich mehr mit mir selbst verbunden. Ich kann all meine Traurigkeit durch eine Kunstform zum Ausdruck bringen, was mich glücklicher macht!
Wenn ich meine Musik mit nur einem Song beschreiben müsste, dann mit »Pere Adam«, denn das heißt »wild«.
Diese drei Platten laufen in meinem Tourbus hoch und runter:
Fatal Microbes – »Violence Grows«
Catherine Ribeiro – »Paix«
K. Leimer- »A Period of Review«
Bei Pop-Kultur 2019 freue ich mich besonders darauf, außergewöhnliche Menschen zu treffen und neue Musik zu entdecken. Ich freue mich sehr darauf, mit meiner Band für neue Ohren zu spielen, die unsere Musik noch nicht kennen, und außerdem auf den Workshop, an dem ich im Rahmen des Festivals teilnehme.
Das Beste, was ich in letzter Zeit gemacht habe, war meinen Hund Ayuni zu adoptieren.
Die Zukunft ist die Gegenwart.

Mehr über Xen und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: Die Kerzen

Wir sind die Scorpions aus Hannover.
Wir kommen aus Ludwigslust.
Unser letztes Release heißt »Erotik International«.
Wenn wir unsere Philosophie in einer Songtextzeile beschreiben müssten, wäre das »Mein Magen tut mir weh, ich will nicht in die Schule« von International Music.
Auf Tour hören wir ausschließlich das Stück »True« der Gruppe Spandau Ballet.
Popkultur ist für uns ein Ausweg.
Das Beste an Berlin ist das alte Messegebäude an der S-Bahn Station Messe Nord/ICC.
Wenn wir einem Stern einen Namen geben dürften, dann Sterni.
Die Zukunft ist Elektromobilität und Flugtaxis.

Mehr über Die Kerzen und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Teleskop: Mauvais Œil

Wir sind Sarah Benabdallah und Alexis Lebon.
Wir kommen aus Paris.
Unser letztes Release heißt »Constantine«.
Wir machen Musik, weil es unsere Seelen labt und uns glücklich macht. Es ist ein Mittel, Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen ohne dabei zwingenderweise dieselbe Sprache zu sprechen oder überhaupt zu sprechen. Musik ist universell.
Müssten wir unsere Musik mit nur einem Song beschreiben, wäre das Baden Powells »Samba Triste«: zeitlos, melancholisch und doch tanzbar.
Für kann Popkultur als Begriff manchmal einen negativen Unterton haben, doch hat sie etwas Bescheidenes und Direktes an sich, das unserer Vorstellung davon, wie wir Kunst und Musik machen, entspricht. Es muss nicht allzu intellektuell sein, aber in jedem Fall mit den Gefühlen in Einklang stehen, die wir alle durchleben.
Dürften wir einen Stern taufen, dann auf den Namen Warda.
Das Beste, was wir in letzter Zeit gemacht haben, war unsere erste EP »Nuits de velours« aufzunehmen.
Die Zukunft ist hoffentlich mit Samt ausgekleidet und süß wie Baklava.

Mehr über Mauvais Œil und ihren Auftritt bei Pop-Kultur ist hier zu erfahren.


Talks, Filme und »Pop-Hayat«

Liebe Freund*innen von Pop-Kultur,

es kann so einfach nicht weitergehen. Wir müssen reden, und zwar dringend. Ja, schon wieder. Denn das mit der Musik (also mit den über 60 Konzerten von unter anderem alyona alyona, Anna Calvi, CocoRosie, Die Goldenen Zitronen, Молчат Дома (Molchat Doma), Mykki Blanco, Perel, Planningtorock, Shabazz Palaces und Station 17), steht ja schon fest. Das mit den »Pop-Kultur Commissioned Works« von 21 Downbeat & Jens Friebe, Ilgen-Nur, International Music & The Dorf, Lisa Morgenstern & Bulgarian Voices Berlin und einigen anderen ebenso.

Nur: Wer redet denn dieses Jahr zwischen dem 21. und 23. August in der Kulturbrauerei – und worüber?

Little Annie zum Beispiel! Mit Max Dax. Über ihr Leben. Caren Miesenberger. Mit der Person hinter dem Social-Media-Projekt Berlin Club Memes. Max Gruber alias Drangsal und Max Rieger, der bei Pop-Kultur mit dem Projekt Jauche auftritt, über Musik – »und warum sie scheiße klingt«. ANDRRA, Dacid Go8lin und Lisa Morgenstern gemeinsam mit Vivian Perkovic über postmigrantische Identität, Bad&Boujee, Isabelle Edi und Leyla Yenirce über feministische Musikkollektive und der Deutschlandfunk Kultur über Michael Jackson, ob wir den noch hören können und wenn ja, wie. So wie sich Ben Salomo und Jens Balzer über Rap, Antisemitismus und Verantwortung in der Musik unterhalten. Und vier Musikjournalist*innen darüber, warum es ihren Job tatsächlich braucht.

Ist Lesen gleich Reden? Dirk von Lowtzow zumindest liest aus seinem neuen Buch vor. Er singt aber auch. Und Jakob Nolte, Juno Meinecke und Leif Randt lesen sicherlich ebenfalls ihre »Tegel Media Sommerhits 2019« vor, zu gucken wird es allerdings auch etwas geben. Auch über diese eine Veranstaltung hinaus, denn bei Pop-Kultur wird auch in diesem Jahr geguckt. Nicht nur wird der Film »Everybody in the Place: An Incomplete History of Britain 1984-1992« von Jeremy Deller über die britische Rave-Kultur gezeigt, sondern »Where Does a Body End?« über die Band Swans und ihren Mastermind Michael Gira feiert bei uns Deutschlandpremiere. In den Pausen beider Filmvorführungen wird aber, na klar, ebenfalls geredet.

Reden, Lesen, Gucken – das alles macht Popkultur neben all dem Hören aus. So auch Pop-Kultur. Deshalb wird bei uns auch im Anschluss darüber geredet, was auf den Bühnen vor sich geht. Masha Qrella bespricht mit Elske Rosenfeld ihr Commissioned Work für Pop-Kultur, in dem sie sich mit dem Schaffen von Thomas Brasch auseinandersetzt und im von »Pop-Kultur lokal«-Alumnus Boris Paillard lancierten Talk »African Beats & Pieces«: »Auto-Tuned Africa: When Technology Meets Tradition« gehen Max Le Daron und Pamela Owusu-Brenyah den Nachwirkungen von Auto-Tune auf dem afrikanischen Kontinent und darüber hinaus nach.

Übrigens: Seit heute sind für die einzelnen Tage auch Tickets für das Talk- und Filmprogramm separat erhältlich. Sie kosten pro Tag 5€ und schließen alle Talks, aber auch Filmvorführungen mit ein – solange der Vorrat reicht.

Auch beim Commissioned Work »Pop-Hayat« wird geredet. Das von Yeşim Duman kuratierte Programm lädt zu Talks und Panels mit DJ Ipek und Nuray Demir, Miriam Davoudvani, Lena Grehl und Ebow sowie Hengameh Yaghoobifarah, Emotional Labor Queen und Planningtorock ein. Praktische Solidarität im postmigrantischen und queeren Diskurs, Klassenbewusstsein und Feminismus, Gender in allen Facetten: Das sind nicht nur die Themen auf der Bühne, sondern auch von »Pop-Hayat« insgesamt. Die Ausstellung »The Black Haired Bomb« von Moshtari Hilal und die Installationsarbeit »T-Unlimited – die Pop-Hayat-Çaystube« von Nuray Demir und Yeşim Duman erweitern den diesjährigen Fokus umso mehr.

Alle weiteren Informationen zu unserem Programm und den einzelnen Konzerten, Commissioned Works, Filmen und Talks gibt es hier zu finden.

Talk the talk, walk the walk: Das geht beides Hand in Hand! Heute aber gehen wir, und zwar aus: »Suck My Lips!« lädt für die dritte Ausgabe unserer »Pop-Kultur lokal«-Serie ab 21 Uhr in die Griessmuehle. Der Eintritt ist frei, die Musik super und die Stimmung noch besser.

Bis gleich,

Pop-Kultur