Awareness
Zu den offiziellen Festival-Öffnungszeiten ist ein geschultes Awareness-Team im Einsatz, damit sich alle Besucher*innen wohlfühlen können. Das Awareness-Team ist auf dem Festivalgelände und am Meeting-Point zu finden.
Sollte es zu einem Notfall kommen oder solltest du in einem Konfliktfall Unterstützung benötigen, kannst du dich auch an alle Mitarbeiter*innen des Festivals wenden, damit diese auf direktem Weg das Awareness-Team ausrufen können.
Ein Awareness-Team ist während den Proben und der Veranstaltung jederzeit erreichbar. Details zur Präsenz und Erreichbarkeit des Awarenessteams findest du vor dem Festival auf dieser Seite.
Auch du bist gefragt wenn es darum geht, ein respektvolles Umfeld und einen Raum für Vielfalt zu schaffen, in dem sich alle sicher fühlen können.
- Wenn du merkst, dass jemand in deiner Nähe Hilfe benötigt, weil es der Person nicht gut geht, informiere das Awareness-Team, oder andere Mitarbeitende, die uns rufen können.
- Frag, ob die Person Hilfe möchte. Auch ein »Nein« ist okay.
- Respektiere die Grenzen anderer: Körperkontakt nur mit Zustimmung.
- Bitte sei dir deiner gesellschaftlichen Privilegien und Machtpositionen bewusst.
- Falls du grenzüberschreitendes Verhalten beobachtest oder erlebst, ruf das Awareness-Team oder sprich andere Mitarbeitende an, um dies für dich zu übernehmen.
- Wir bieten auch Hilfe bei der Deeskalation von konfliktträchtigen Interaktionen, insbesondere wenn sich Emotionen hochschaukeln und dir die Zeit für eine eingehende Lösung fehlt.
- Melde Feedback oder Beschwerden – wir hören zu und handeln.
Wenn du dir unsicher bist, oder eine Situation nicht einordnen kannst, sprich gern unser Awareness-Team an.
Alle Meldungen werden ernst genommen, umgehend und vertraulich beantwortet. Ohne die Zustimmung der betroffenen Person werden keine Entscheidungen darüber getroffen, wie auf den Vorfall reagiert werden soll.
Wir möchten unser Awareness-Konzept stetig weiter verbessern. Deshalb freuen wir uns über deine Perspektiven, Erfahrungen und Vorschläge! Du kannst dich jederzeit an uns wenden: awareness@pop-kultur.berlin.
Das Pop-Kultur Festival ist ein Raum für Vielfalt, in dem Menschen mit verschiedenen Erfahrungen, Identitäten und Hintergründen aufeinandertreffen. Wir setzen uns dafür ein, eine Umgebung zu schaffen, in der jede*r sich willkommen fühlen kann.
Wir verstehen das Pop-Kultur Festival als kulturellen Ort für gemeinsamen Austausch und offenen Diskurs auf der Grundlage demokratischer Werte.
Zu diesen Werten gehören gegenseitiger Respekt und die Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt, sowie ein entschiedenes Engagement in der Bekämpfung von Diskriminierung in all ihren Formen.
Wir fordern von allen Teilnehmer*innen – als Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen, Gäst*innen und Mitarbeiter*innen – ein, diesen Werten zu folgen und anzuerkennen, dass wir gemeinsam verantwortlich dafür sind, dass sich jede*r auf unserem Festival akzeptiert und sicher fühlen kann.
Wir verfolgen eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung in all ihren Formen, darunter Ableismus, Antisemitismus, Islamophobie, Rassismus, Sexismus, Trans- und Queerfeindlichkeit sowie jeglicher Form von Gewalt, einschließlich Beleidigungen, Belästigung, Drohungen, Mobbing, Hass und Hetze. Grundlage sind das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG).
Wir behalten uns vor, je nach Vorfall oder bei wiederholten Vorfällen vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Wir bemühen uns, aus Rückmeldungen, Ereignissen oder Fehlern zu lernen. Du kannst dich jederzeit an uns wenden: awareness@pop–kultur.berlin
In unserem Code of Conduct (Verhaltenskodex) findet ihr ausgehend von unserem Selbstverständnis und unseren Werten verschiedene Verhaltensregeln, zu denen wir uns verpflichten und deren Einhaltung wir von allen Teilnehmer*innen des Pop-Kultur Festivals erwarten.
Zusammen mit dir wollen wir an mehr Awareness und an einem noch schöneren Pop-Kultur Festival für alle arbeiten. Unser Awareness-Konzept enthält Informationen, die für alle beim Festival anwesenden Personen gelten.
Das Pop-Kultur Festival bietet einen Raum für Vielfalt, in dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Identitäten und Hintergründen zusammenkommen. Gemeinsam mit dir und allen Anwesenden möchten wir diesen Raum respektvoll und so sicher wie möglich gestalten. Dabei verstehen wir, dass dies ein kontinuierlicher Prozess ist, den wir gemeinsam voranbringen müssen. Unser Awareness Team unterstützt dabei.
- Förderung eines respektvollen Miteinanders: Wir streben einen Raum der Vielfalt an und tolerieren keinerlei Form von Diskriminierung, darunter Ableismus, Antisemitismus, Islamophobie, Rassismus, Sexismus, Trans- und Queerfeindlichkeit sowie jeglicher Form von Gewalt, einschließlich Beleidigungen, Belästigung, Drohungen, Mobbing, Hass und Hetze.
- Unterstützung bei diskriminierenden Erfahrungen: Wir bieten Hilfe für alle, die grenzüberschreitende oder diskriminierende Erfahrungen gemacht haben oder sich unsicher fühlen.
- Begleitung in schwierigen Situationen: Wir unterstützen Menschen, die sich unwohl fühlen oder denen es aus anderen Gründen nicht gut geht.
- Deeskalation bei Konflikten: Bei konfliktreichen Interaktionen unterstützen wir deeskalativ, insbesondere wenn sich Emotionen hochschaukeln und keine Zeit für eine tiefgehende Lösung bleibt.
- Dokumentation von Beschwerden und Feedback: Wir bündeln und dokumentieren Beschwerden und Feedback, die das Thema Awareness betreffen, und gehen diesen nach.
- Achtung vor persönlichen Grenzen: Respektiert die Grenzen anderer, insbesondere was Körperkontakt betrifft – dieser sollte nur mit Zustimmung erfolgen.
- Hilfe bei (gesundheitlichen) Notfällen: Wenn jemand in eurer Nähe Hilfe benötigt, informiert bitte das Awareness-Team oder andere Mitarbeitende, die uns rufen können. Selbstverständlich gibt es einen Sanitätsdienst für die medizinische Versorgung vor Ort.
- Bedürfnissen und Fragen rund um Neurodiversität: Wir stehen euch gerne zur Seite bei Reizüberflutung, Shut-Downs oder bei Kommunikationsschwierigkeiten.
Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Vorfall melden
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/
Landesstelle für Gleichberechtigung (Landesantidiskriminierungsgesetz)
https://www.berlin.de/sen/lads/recht/ladg/ombudsstelle/
Berliner Beratungsstellen für Diskriminierungsvorfälle
https://www.berlin.de/sen/lads/beratung/suche/
DOSTA – Dokumentationsstelle Antiziganismus/MIA Berlin
https://amaroforo.de/projekte/dosta/