Ein Porträt von Gizem Adiyaman aka Meg10 vor hellem Hintergrund. Sie trägt ein grünes Outfit im Cheerleader-Stil, mit langen geflochtenen Zöpfen und Herz-Accessoires im Haar. Ihr Blick ist direkt in die Kamera gerichtet. Josephine Niang steht vor einer Steinmauer im natürlichen Licht. Sie trägt ein helles ärmelloses Top und mehrere Ketten, die Haare sind hochgebunden. Ihr Gesicht liegt teilweise im Schatten. Ein Porträt von Sophie Yukiko vor bläulichem Hintergrund. Sie trägt ein dunkles T-Shirt mit »Philadelphia Eagles«-Aufdruck und zarten Schmuck. Ihr kinnlanger Haarschnitt rahmt das Gesicht, während sie ruhig in die Kamera blickt. Zuher Jazmati aka Xanax Attax sitzt auf einem Stuhl vor einer beigefarbenen Wand. Er trägt ein kariertes Sakko, dunkle Hose, helle Kappe und rote Stiefel. Mit seitlichem Blick wirkt die Pose entspannt und stilbewusst.
Dienstag, 26.8.2025
20:40 – 21:40, migas listening bar
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The Reproduction of Power Dynamics – Rave als Utopie? (DE)

Gizem Adiyaman aka Meg10, Josephine Niang, Zuher Jazmati aka Xanax Attax, Sophie Yukiko (Mod.)

Der Talk findet in der migas bar statt – einem offenen, diskursiven Raum mit Bar-Atmosphäre und Turntables. Im Zentrum stehen Themen wie Clubkultur, Community und die Frage, was queere Selbstorganisation, Sound und kollektive Räume bedeuten können. Was macht Community aus? Was kann Club jenseits des Dancefloors sein? Wie gehen wir mit institutionellen Räumen um – aneignen, herausfordern, umgehen?
Die Idee: Die drei Diskutierenden bringen jeweils einen Song mit, der etwas über die eigene Perspektive aussagt. 

Als Meg10 mischt Gizem Adiyaman die Clubs mit kompromisslosem Bass und klarer Haltung auf – zwischen Turntables und Theorie wird die Tanzfläche zum politischen Raum. Ihre Hoe_mies-Partys, gegründet von Meg10 als Eventreihe für insbesondere queere, Schwarze und Braune Communities, wurden nicht nur in Berlin schnell zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens.

Zwischen politischen Diskursen und Clubnächten zieht Zuher Jazmati aka Xanax Attax klare Linien gegen Marginalisierung – als DJ, Moderator und politischer Bildner weiß er: Das Nachtleben ist vielfältig.

Josephine Niang arbeitet zu Antidiskriminierung und vermittelt postkoloniale, intersektionale sowie queer-feministische Theorien. Ihr Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung in Workshops und über Social Media. Zudem engagiert sie sich bei der Berliner Clubcommission, um Vielfalt und Inklusion in der Club- und Kulturlandschaft systematisch zu fördern. Ihr Ansatz verbindet theoretische Reflexion mit aktivem Community-Empowerment.

Moderiert wird das Gespräch von der deutsch-amerikanischen Künstlerin Sophie Yukiko. Während ihrer professionellen Karriere als Tänzerin wurde sie Teil der Ballroom-Szene und widmete sich fortan politischer Kunst. In der Ballroom-Community ist sie unter anderem als Founding Mother Yukiko Laveaux bekannt.

Ein Porträt von Gizem Adiyaman aka Meg10 vor hellem Hintergrund. Sie trägt ein grünes Outfit im Cheerleader-Stil, mit langen geflochtenen Zöpfen und Herz-Accessoires im Haar. Ihr Blick ist direkt in die Kamera gerichtet. Josephine Niang steht vor einer Steinmauer im natürlichen Licht. Sie trägt ein helles ärmelloses Top und mehrere Ketten, die Haare sind hochgebunden. Ihr Gesicht liegt teilweise im Schatten. Ein Porträt von Sophie Yukiko vor bläulichem Hintergrund. Sie trägt ein dunkles T-Shirt mit »Philadelphia Eagles«-Aufdruck und zarten Schmuck. Ihr kinnlanger Haarschnitt rahmt das Gesicht, während sie ruhig in die Kamera blickt. Zuher Jazmati aka Xanax Attax sitzt auf einem Stuhl vor einer beigefarbenen Wand. Er trägt ein kariertes Sakko, dunkle Hose, helle Kappe und rote Stiefel. Mit seitlichem Blick wirkt die Pose entspannt und stilbewusst.