Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Carmen Herold vor einer gelben, geriffelten Wand. Sie trägt ein ärmelloses, weißes Oberteil und blickt ruhig in die Kamera. Ihre Arme sind locker in die Hüften gestützt.
Montag, 25.8.2025
18:20 – 19:20, Atelier 1
Freier Eintritt!

»Sonic Crossings« – Ein Gespräch über Pop, Verortung und musikalische Grenzüberschreitungen (EN)

Giorgi Rodionov, Nazrin Mammadova aka inherroom, Symptom Error, Carmen Herold (Mod.)

Eine Kooperation des Pop-Kultur Festivals Berlin, des Musikbereichs des Goethe-Instituts und des Goethe-Instituts im Exil

Was bedeutet es, Klang an Grenzen zu denken – oder über sie hinaus? Sonic Crossings ist der Auftakt zu einem gemeinsamen Projekt, das Pop und Popmusik nicht festschreibt, sondern öffnet: für die Pluralität von Künstler*innen, Erfahrungen und Klangwelten, die sich geografisch benennen, aber nicht entlang nationalstaatlicher Grenzen verorten lassen.
Die erste Ausgabe widmet sich Musiker*innen aus dem Südkaukasus – Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Es geht nicht um einen festgelegten »Sound der Region«, sondern um individuelle musikalische Praxen, die sich zwischen lokalen Ausdrucksformen, globaler Popkultur und diasporischen Realitäten bewegen. 
Im Zentrum des Talks »Sonic Crossings« steht ein Gespräch mit den eingeladenen Musikerinnen der Band Symptom Error (Armenien) und der Soundkünstlerin Nazrin Mammadova (Aserbaidschan). Ergänzt wird die Runde durch Giorgi Rodionov, Kurator und Kulturproduzent aus Georgien.

Das Gespräch bildet den inhaltlichen Auftakt zu den musikalischen Beiträgen der Künstler*innen, die im Rahmen des Pop-Kultur Festivals 2025 live auf der Bühne zu erleben sind.
Wie wird Pop im jeweiligen Herkunftskontext verstanden – zwischen Festivals in Berlin und Auftritten in Jerewan, Baku oder Tbilisi? Wo entstehen unerwartete Verbindungen zwischen Genres, Szenen oder gelebten Realitäten in der Diaspora? Welche Rolle spielen historische Brüche, Archive, Folk-Traditionen oder das sowjetische Erbe in der klanglichen Gegenwart? Und wie kann Musik zu einem Ort der Selbstverortung werden – jenseits nationaler Zuschreibungen?

Grenzüberschreitungen – geografisch, ästhetisch, biografisch – stehen im Mittelpunkt dieses Gesprächs. Die Beteiligung des Goethe-Instituts im Exil verweist auf aktuelle politische Kontexte, in denen Flucht, Exil und kulturelle Umsiedlung auch Klanglandschaften verändern. Sonic Crossings fragt, wie Musik Grenzen überschreitet – und manchmal auch hörbar macht.

Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Giorgi Rodionov in Innenräumen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und eine dunkle Mütze, die Hände sind locker gefaltet. Sein Blick geht aufmerksam zur Seite. Ein Porträt von Carmen Herold vor einer gelben, geriffelten Wand. Sie trägt ein ärmelloses, weißes Oberteil und blickt ruhig in die Kamera. Ihre Arme sind locker in die Hüften gestützt.