Masha Qrella (Foto: C.Rorarius)
Masha Qrella (Foto: C.Rorarius)
Donnerstag, 26.8.2021

Masha Qrella

Als Masha Qrella Marion Braschs »Ab jetzt ist Ruhe« las, fand sie in der Geschichte einer anderen ihre eigene gespiegelt. Von Marion Brasch kam sie zu dessen Bruder Thomas, vertiefte sich im Werk des Schriftstellers und tauchte mit einem musikalischen Konzept im Gepäck wieder hervor. Nachdem sie im Jahr 2019 bei Pop-Kultur im Rahmen ihres Commissioned Works »Wie soll ich dir das beschreiben?« Einblicke in ihre Auseinandersetzung mit der Lyrik des im Jahr 2001 verstorbenen Brasch gab, veröffentlichte sie im Februar zu seinem 76. Geburtstag das daraus resultierende Album »Woanders«. Die mit Chris Imler und Andreas Bonkowski eingespielten Stücke, in denen neben Dirk von Lowtzow, Andreas Spechtl und Tarwater auch Marion Brasch selbst einen Gastauftritt hat, verhandeln im Indie-Pop- und -Rock-Format Fragen ostdeutscher Identität und deutsch-deutscher Gegenwart. Mit Qrellas Auftritt bei Pop-Kultur in diesem Jahr schließt sich somit mehr als nur ein einziger Kreis.

Masha Qrella (Foto: C.Rorarius)
Masha Qrella (Foto: C.Rorarius)