Schwarz-Weiß-Bild, auf dem sich eine weiblich gelesene Person an einer weißen Hauswand mit der Hand abstützt. Sie schaut direkt in die Kamera, trägt ein schwarzes Kleid, das durchsichtig an Bauch, Armen und Rücken ist. Ihre Fingernägel sind weiß lackiert, sie trägt die Haare kurz.
Güner Künier (Foto: Johanna Makowski)
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Güner Künier

Als eine beklemmende und ultrarealistische Tagträumerei eröffnet dieses Commissioned Work das weite Themenfeld post-migrantischer Identitäten. Die Musikerin und Schauspielerin Güner Künier nimmt sich diesem Komplex vor dem Hintergrund ihrer eigenen subjektiven Erfahrungen an: die angepasste heteronormativ geprägte Familie steht so auf der einen Seite, der Wunsch nach Selbstverwirklichung, freier Kunst und feministischem Leben auf der anderen. Künier befreit sich in dieser Performance von inneren und äußeren Zwängen und verzerrt die als unanfechtbar geltende Wirklichkeit mit ihren dualistischen Gegensätzen. Künier kennt keine Grenze, lebt das Extrem und verliert sich dabei.

Schwarz-Weiß-Bild, auf dem sich eine weiblich gelesene Person an einer weißen Hauswand mit der Hand abstützt. Sie schaut direkt in die Kamera, trägt ein schwarzes Kleid, das durchsichtig an Bauch, Armen und Rücken ist. Ihre Fingernägel sind weiß lackiert, sie trägt die Haare kurz.
Güner Künier (Foto: Johanna Makowski)