Eine Frau und zwei Männer sitzen in einem Zuschauerraum mit Klappsitzen mit roten Polstern. Zwischen und vor ihnen sind mehrere weiße Büsten von schaufensterpuppenähnlichen Frauentorsos, teils ohne Kopf, teils mit, drapiert. Die Frau hat blondes etwas länger als schulterlanges Haar und starrt nach vorn zur Bühne. Einer der Männer sitzt in derselben Reihe wie sie weiter rechts mit zwei Büsten zwischen ihnen. Er schaut die Frau an. In der Reihe dahinter sitzt ein Mann mit schwarzer Lederjacke zwischen zwei Büsten. Er schaut in die Kamera.
Dlina Volny (Foto: Ivan Smolyar)
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Dlina Volny

Im letzten Jahr haben Dlina Volny mit »Tomorrow« bereits ein Digital Work für Pop-Kultur abgeliefert: ein Mystery-Thriller im Kurzformat. Nun kommt die Band aus Minsk auf die analoge Bühne, um hier ihre Cold-Wave-Songs zu spielen, die immer irgendwie nach David-Lynch-Filmen klingen, was nicht nur daran liegt, dass sie Lynchs Produzent Dean Hurley abgemischt hat. Zu der kühlen Stimme von Masha Zinevitch kollidiert osteuropäischer Post-Punk mit westlichem Synthwave. Die Texte der weißrussischen Band tänzeln dabei auf dem schmalen Grat zwischen Schmerz und Euphorie, Angst und Leidenschaft, Hoffnung und tiefer Verzweiflung. Auch sie selbst haben emotionale Wechselbäder hinter sich. Nach der Niederschlagung der Proteste gegen die Regierung von Belarus verließ die Band ihre Heimat und lebt zur Zeit im Exil in Vilnius.

Eine Frau und zwei Männer sitzen in einem Zuschauerraum mit Klappsitzen mit roten Polstern. Zwischen und vor ihnen sind mehrere weiße Büsten von schaufensterpuppenähnlichen Frauentorsos, teils ohne Kopf, teils mit, drapiert. Die Frau hat blondes etwas länger als schulterlanges Haar und starrt nach vorn zur Bühne. Einer der Männer sitzt in derselben Reihe wie sie weiter rechts mit zwei Büsten zwischen ihnen. Er schaut die Frau an. In der Reihe dahinter sitzt ein Mann mit schwarzer Lederjacke zwischen zwei Büsten. Er schaut in die Kamera.
Dlina Volny (Foto: Ivan Smolyar)